Lisa Herbolzheimer
Vocal |

|
Lisa ist seit Anfang 2012 die neue Stimme in der Band.
Hat in Mannheim an der ‚Hochschule für Musik und Darstellende Kunst' ihr Bachelor-Studium absolviert und macht z.Z. ihren Master in Weimar.
Sie hat nicht nur einen berühmten Namen, sondern ist tatsächlich die Enkelin des bekannten deutschen Jazzmusikers 'Peter Herbolzheimer'.
Da sie absolut zuverlässig und übrigens auch genauso nett und sympatisch wie auf dem Foto ist, passt sie optimal in meine Band.
|
Thorsten Rheinschmidt
Drums |

|
Kam Anfang 2012 als Nachfolger von Jochen Ritter in die Band.
Studierte bis 2012 an der Musikhochschule Mannheim (Jazz und Popularmusik) und ist ein gefragter Live- und Studio-Drummer ('Max Giesinger', 'Reich & Schön', 'Salto Vocale' ...)
Außerdem ist er als Komponist und Arrangeur tätig.
www.thorstenrheinschmidt.de
|
Bernd Nold
Bass |

|
Bernd Nold wollte vor vielen Jahren das erste Mal bei uns einsteigen und war auch zum Vorspielen in der Probe.
Da er damals schon ein hervorragender Bassist war, hätten wir ihn auch sofort genommen.
Er hat aber auch ab und zu mal verrückte Ideen, die er dann auch noch durchzieht.
Damals hatte er eine Reportage über Afrika und die Menschen dort gesehen, die ihn so begeisterte, daß er sein Hab und Gut veräußerte und von heute auf morgen an die Elfenbeinküste auswanderte.
Zumindest für drei Monate - dann kam er zum Glück wieder zurück.
Über viele Jahre hinweg hat man ihn in diversen Jazz- und Rockformationen in Karlsruhe gesehen bis ich ihn im Jahre 1999 mit extrem hohen Gagenversprechungen überzeugen konnte, bei uns mitzuspielen.
Heute ist er eher der ruhige Pol in der Band, mal von kleinen Spinnereien abgesehen.
Auf alle Fälle ist er ein 100%-zuverlässiger Musiker und Mensch - und nur mit solchen Typen kann man eine 10-köpfige Band am Leben erhalten.
|
Constantin Krieg
Keyboards |

|
Da es diese Band schon seit 1981 gibt, sind wir in der glücklichen Lage, dass wir inzwischen auf die Söhne ehemaliger Musiker zurückgreifen können.
Constantin Krieg, der Sohn von Alex Krieg, ist für diese Band eine außerordentliche musikalische wie auch menschliche Bereicherung.
Noch ein Tip an Alex Krieg: Wenn Du nicht bald anfängst wieder regelmäßig zu üben, wird Dich Dein Sohnemann bald in die Tasche stecken.
|
Axel Schmid
Guitar |

| Axel Schmid ist als Sänger, Gitarrist, Songschreiber, Komponist und Arrangeur tätig.
Er schreibt Musik für Kunstprojekte ebenso wie für Filme oder Werbetrailer.
Da er ein sehr angenehmer Mensch ist, freue ich mich sehr, dass er seit 2008 bei uns als Gitarrist tätig ist.
www.indigorange.de |
Manfred Kinle
Trumpet |

|
Manfred Kinle studierte 1981 an der UNI-Karlsruhe Elektrotechnik und suchte eine Band.
Über einen Aushang in der Cafeteria der PH wurde ich auf ihn aufmerksam.
Er kam in die erste Probe und spielte alles vom Blatt weg, so daß ich erst mal meinen Unterkiefer wieder in Position bringen mußte.
Somit hat er damals schon unseren Bläsersatz auf ein Niveau gestellt, das es nicht mehr vielen Musikern ermöglichte, bei uns mitzuspielen.
Nach seinem Studium hat er uns 1990 leider verlassen und ist in die Nähe von Mannheim gezogen, bis wir ihn im Juli 2004 mit hier nicht zu nennenden Geldbeträgen davon überzeugen konnten, daß wir ihn sehr brauchen.
www.kinle.com
|
Bernhard Münchbach
Trumpet |

|
Bernhard Münchbach kenne ich seit vielen Jahren.
Er ist Trompeten-Profi und hat unter anderem auch mit Götz Treptau zusammengespielt.
Als Götz eines Tages nicht mit uns spielen konnte, hat er Bernhard Münchbach als Aushilfe engagiert. Eine halbe Stunde vor Beginn des Auftritts im Schlachthof in Karlsruhe kam er, hat seine Trompete ausgepackt und unser Repertoire fehlerfrei runtergespielt
Seit 2008 ist er festes Mitglied in meiner Band und nimmt den Platz von 'Ingo Schulze' ein.
www.bmw-music.de
|
Pirmin Ullrich
Sax |

|
Kam 1991 für Peter Lehel in die Band bis ca. 1995 und hat seither immer wieder sporadisch ausgeholfen.
War Mitglied im Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg.
Studierte an der Musikhochschule in Stuttgart und spielte in verschiedenen Bigband-Projekten mit Peter Herbolzheimer, Pete York, Jiggs Wigham, Erwin Lehn und Johannes Faber.
Außerdem arbeitet er als Musiklehrer an der Musikschule Bühl.
Seit 2008 ist er wieder festes Mitglied der Band, worüber ich mich sehr freue.
|
Norbert Moritz
Trombone/ Tuba |

|
Wie ich zur Posaune kam oder wie sich die Zeiten ändern!!
Mein Großvater Josef Moritz lebte in einer Wohnung über einem Gasthaus, in dem auch der örtliche Musikverein probte. Obwohl mein Großvater kein Instrument spielte und auch eher unmusikalisch war, nahm er doch sehr am musikalischen Vereinsleben teil. So kam es nun, dass der Musikverein eine neue Schülerkapelle gründen wollte und deshalb alle Durmersheimer aufrief, ihre Kinder für die Jugendkapelle anzumelden. Abends fragte dann mein Großvater den Dirigenten, ob er denn zufrieden wäre mit den Neuanmeldungen.
Originalton: "Oh, s'isch wie immer: 10 Klarinedde, 20 Schlagzeiger unn in Stall voll Trombede."
Als ihn mein Großvater fragte, was er denn noch bräuchte, meinte der Dirigent, dass z.B. Posaunen auch sehr wichtig wären. Daraufhin zitierte mein Großvater seinen Sohn Otto (praktisch meinen Vater) zu sich und sagte zu ihm mit ausgestrecktem Zeigefinger:
"Unn du lernsch Posaun - ferdigg."
30 Jahre später spielte sich eine ähnliche Szene ab, aber diesmal zwischen meinem Vater und mir.
1964 wollte der Musikverein mal wieder eine Schülerkapelle gründen und da mein Vater inzwischen für die Jugendausbildung verantwortlich war, gab es für mich als 12-jährigen kein Entrinnen. Also fragte er mich, welches Instrument ich gerne lernen würde?
Ganz klar - Trompete!
Origianlton: "Also dess kommd ibberhapt nid in Froag - unn du lernsch Posaun - ferdigg."
Für diesen Satz werde ich ihm mein ganzes Leben lang dankbar sein. (immerhin hatte er mich aber gefragt, was ich spielen wolle)
Wie ging es weiter?
In den ersten Jahren wurde ich natürlich von meinem Vater ausgebildet, was die ganze Sache auch nicht einfacher machte - aber es begann trotzdem recht schnell auch 'Spaß zu machen'.
Im Übrigen durfte ich vom ersten Tag an auf seiner 'Jazzposaune' spielen. Diese Posaune hatte er nach dem Krieg aus amerikanischer Gefangenschaft mit nach Deutschland gebracht und ich habe bis heute niemand gesehen, der eine solche Posaune besitzt.
Später schickte er mich auf das Konservatorium in Karlsruhe, wo ich für einige Jahre Posaunenunterricht bei einem 'richtigen Posaunisten' geniesen durfte. Da man sich auf dem Konservatorium aber mit klassischen Etüden, Tonleitervariationen und konzertanten Vortragsstücken herumplagen mußte, war dies natürlich auch nur mit einer Konzertposaune gestattet. Also musste auch ich mir eine ordentliche Posaune zulegen und meine geliebte 'Jazzposaune' wurde auf Eis gelegt.
In der Zwischenzeit hatte ich mich entschieden, auch noch Gitarre zu lernen. Da mein Vater in den Fünfziger und Sechziger Jahren eine eigene Tanzkapelle leitete, schickte er mich zu seinem ehemaligen Gitarristen, der damals schon eine 'Gibson' besaß und so richtig nach Noten spielen konnte.
Es dauerte nicht lange und als ich 5 Akkorde beherrschte, spielte ich auch schon in der ersten Band-ähnlichen Gruppierung, einer sogenannten Beatkapelle, mit.
Posaune oder überhaupt Blasinstrumente gehörten zu jener Zeit in den Musikverein und hatten mit Pop-Musik nichts zu tun.
Wenn ich da Ende der Sechziger Jahre nicht plötzlich etwas von einer Band names 'CHICAGO' und einer Band namens 'Blood, Sweat & Tears' gehört hätte.
Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, 'CHICAGO' jemals live zu erleben.
Aber es gab dieses für mich alles entscheidende Konzert in Frankfurt in der Jahrhunderthalle.
1973: Reihe 2 - Sitz 9: 'Blood, Sweat & Tears'
Nach diesem Konzert habe ich 2 gravierende Entscheidungen getroffen:
- ich werde auch so eine Band haben
- ich muss Tuba lernen
Das mit der Tuba habe ich relativ schnell verwirklichen können, wobei es dabei auch einige Schwierigkeiten gab. Aber dies, und warum meine erste Tuba grün war und was mit ihr passiert ist, habe ich in einem eigenen Kapitel festgehalten.
Das größere Problem war, Musiker zu finden, die auf einem musikalischen Niveau waren, um Stücke von 'CHICAGO' oder 'Blood, Sweat & Tears' spielen zu können.
So hat es immerhin bis 1981 gedauert, bis ich die richtigen Musiker zusammen hatte. Da anfangs viele Studenten in meiner Band mitspielten, war es ein ständiges Kommen und Gehen, so daß ich bis zum heutigen Tage 91 Musiker 'verbraucht' habe.
1981 habe ich übrigens auch meine alte 'Jazzposaune' wieder hervorgekramt und sie, so gut es ging, auch wieder spielfähig gemacht.
Mit Sicherheit ist jede andere Posaune leichter zu spielen, aber mit Sicherheit gibt es keine andere Posaune, die so klingt wie meine.
Und deshalb spiele ich sie bis zum heutigen Tag und habe auch nicht vor, sie in absehbarer Zeit wieder beiseite zu legen.
Genauso wie ich auch nicht vorhabe, meine Band in absehbarer Zeit ausklingen zu lassen - und darauf könnt ihr euch verlassen.
|
Frank Hampe
Sax |

|
Frank Hampe wurde in Vancouver geboren, wuchs am Bodensee auf und hat in Karlsruhe studiert.
Er kam 1995 als Nachfolger von Pirmin Ullrich in die Band und spielt hauptsächlich Bariton-Saxophon, obwohl er auch ein sehr guter Tenor-Saxophonist ist.
Ich wurde durch einen Aushang im Jazzclub Karlsruhe auf in aufmerksam, wobei er mir vor kurzem erzählte, daß dieser Zettel schon ein Jahr lang hing, bevor ich ihn entdeckte.
Zuvor hatte er schon im Landesjugendjazzorchester und diversen Karlsruher Bands mitgespielt.
Als er 1998 sein Studium in Karlsruhe beendete, siedelte er in die Nähe von Tauberbischofsheim um, wo er heute auch lebt.
Aber selbst eine Anfahrtsstrecke von über 150 km kann ihn nicht davon abhalten, weiterhin in meiner Band mitzuspielen, wofür ich ihm sehr großen Respekt entgegenbringe.
|
Roland Wenzel
Vocal |

|
Genannt Moby
Habe ich 1982 in einem Gospel-Chor ausfindig gemacht
Hat unser Image sehr geprägt, da er der einzige Sänger ist, den ich kenne, der ziemlich authentisch 'Blood, Sweat & Tears' - Titel singen kann
War bis ca. 1995 offiziell bei uns, singt aber auch heute noch ab und zu mit, worüber ich mich sehr freue
In unregelmäßigen Abständen gehen wir Donnerstags ein Bier trinken im 'Gamb'
|
|
|
|